Erfolg der Anwohner:
Firma produziert seit 2007 Giftmüll
<2012-05-30>
Regierungspräsidium bewertet Zuschlagsstoff für die Ziegelindustrie als Giftmüll
Das Regierungspräsidium Gießen bewertet nach Anwohnerprotesten die seit 2007 als Zuschlagsstoff für die Ziegelindustrie gemahlenen Mineralfasern („Woolit“) als Giftmüll. Solche Produktionsreste sind in eine Sonderabfalldeponie zu verbingen. Darüber berichtet die Hessenschau am 30. Mai 2012: http://www.hr-online.de/website/archiv/hessenschau/hessenschau.jsp?t=20120530 Große Teil dieses Giftmülls wurde in Tonziegeln verarbeitet. Dioe Fasern bleiben dort weiter gefährlich, wenn die Ziegelsteine geschnitten oder gebrochen werden, wie dies auf dem Bau oder bei Wanddurchbrüchen üblich ist. Als Folge drohen bundesweit Handwerkern und Hauseigentümern durch Freisetzung der Fasern Gesundheitsgefahren. Die Landesregierungen sind gehalten, über einen Rückruf der Ziegelprodukte zu entscheiden.

Autor: Matthias Möller-Meinecke, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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