Widerrufsbelehrung – Angabe der Aufsichts­behörde
<2016-11-24>
Die Angabe zu der zuständigen Aufsichtsbehörde ist ein für die Wirksamkeit unverzichtbarer Bestandteil eines Darlehensvertrags für eine Immobilie.

Der u.a. für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat im schriftlichen Verfahren darüber entschieden, unter welchen Voraussetzungen der Kreditgeber einen Verbraucher klar und verständlich über den Beginn der Widerrufsfrist informiert (Urteil vom 22. November 2016 – XI ZR 434/15).

Ihm lag folgender Sachverhalt vor:

Die Kläger schlossen im August 2010 mit der beklagten Sparkasse einen Immobiliardarlehensvertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. November 2026. Sie schrieben für zehn Jahre eine Verzinsung in Höhe von nominal 3,95% p.a., effektiv 3,78 % p.a. fest. Sie erteilte unter Nr. 14 des Darlehensvertrags eine Widerrufsinformation, die unter anderem folgenden Satz (ohne Fußnote) enthielt:

"Die Frist [gemeint: die Widerrufsfrist] beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB* (z.B. Angabe des effektiven Jahreszinses, Angaben zum einzuhaltenden Verfahren bei der Kündigung des Vertrags, Angabe der für die Sparkasse zuständigen Aufsichtsbehörde) erhalten hat".

Als Sicherheit bestellten die Kläger eine Grundschuld zugunsten der Sparkasse, die das Darlehen sodann auszahlte. Drei Jahre später, mit Schreiben vom 29. August 2013 widerriefen die Kläger ihre auf Abschluss des Darlehensvertrags gerichtete Willenserklärung.

In seiner Entscheidung stellt der BGH – unter Aufhebung des Berufungsurteils – fest, dass in Übereinstimmung mit dem Senatsurteil vom 23. Februar 2016 (XI ZR 101/15, WM 2016, 706 Rn. 24 ff., zur Veröffentlichung bestimmt in BGHZ, vgl. Pressemitteilung Nr. 48/2016), die äußere Gestaltung der Widerrufsinformation den gesetzlichen Anforderungen zwar genügt habe. Denn die Widerrufsbelehrung sei inhaltlich klar und verständlich gewesen. Die Wendung, die Widerrufsfrist beginne "nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB erhalten hat", informierte für sich klar und verständlich über den Beginn der Widerrufsfrist.

Die von der Beklagten zur Erläuterung des Verweises auf § 492 Abs. 2 BGB in einem Klammerzusatz angefügten Beispiele entsprachen zwar nicht den gesetzlichen Vorgaben, weil sie mit den Angaben zum einzuhaltenden Verfahren bei der Kündigung des Vertrags und der für die Sparkasse zuständigen Aufsichtsbehörde "Pflichtangaben" benannten, die für den Immobiliardarlehensvertrag der Kläger nicht einschlägig waren. In der Angabe dieser beiden zusätzlichen Pflichtangaben lag indessen das von den Klägern angenommene vertragliche Angebot der Beklagten, das Anlaufen der Widerrufsfrist von der zusätzlichen Erteilung dieser beiden Angaben im Immobiliardarlehensvertrag abhängig zu machen.

Das Berufungsurteil hatte daher verständliche Belehrung keinen Bestand, weil die Beklagte im Immobiliardarlehensvertrag keine Angaben zu der für sie zuständigen Aufsichtsbehörde gemacht und damit nicht sämtliche Bedingungen erfüllt hat, von denen sie selbst das Anlaufen der Widerrufsfrist abhängig gemacht hat.

Das Berufungsgericht wird nach Zurückverweisung der Sache nunmehr der Frage nachzugehen haben, ob sich die Kläger im Zusammenhang mit der Ausübung des Widerrufsrechts rechtmissbräuchlich verhalten haben und welche Rechtsfolgen der Widerruf der Kläger – seine Wirksamkeit unterstellt – hat.

* § 492 BGB Schriftform, Vertragsinhalt
...
(2) Der Vertrag muss die für den Verbraucherdarlehensvertrag vorgeschriebenen Angaben nach Artikel 247 §§ 6 bis 13 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche enthalten.

Empfehlung

Das Revisionsgericht befasste sich das erste Mal mit der Pflicht zur Angabe der Bankenaufsichtsbehörde und hält diese Angabe im Darlehensvertrag für unverzichtbar. Selbst wenn die Angabe der Aufsichtsbehörde – unter Abweichung von der gesetzlichen Vorgabe – nicht in Klammern ausdrücklich erwähnt wird, so ist anzunehmen, dass die Aufsichtsbehörde mit Adresse ausdrücklich im Darlehensvertrag angegeben werden muss (Art. 247 § 6 EGBGB). Es wird so dann wesentlich darauf ankommen, ob die Berufung des Darlehensnehmers auf diesen Fehler rechtsmissbräuchlich ist. Folgt das Berufungsgericht der restriktiven Rechtsprechung zur Verwirkung und des Rechtsmissbrauchs, so ist zu erwarten, dass der Widerruf nicht rechtsmissbräuchlich ist und wirksam erfolgte. Angesichts der Fülle an Rechtsprechung zur Widerrufsbelehrung ist dem betroffenen Darlehensnehmer anzuraten, seine Darlehensverträge anwaltlich überprüfen zu lassen.


Autor: Bertrand Prell, Rechtsanwalt & Solicitor

Themen hierzuAssciated topics:

#Bankrecht #[object Object] #Immobilien #[object Object] #[object Object]

Das könnte Sie auch interessierenFurther readings:
BGH untersagt Bankgebühr für gescheiterte Abbuchung
Rückforderungsansprüche gegen Banken und Sparkassen
<2005-03-18>
Der für das Bank- und Börsenrecht zuständige 11. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, daß die bundesweit einheitliche Bankenpraxis, nach Rückgabe einer Lastschrift mangels Kontodeckung ihre Kunden mit einem pauschalen Schadensersatz (hier: 6 Euro) zu belasten, unzulässig ist.
Dies hat der Bundesgerichtshof am 8. März 2005 (AZ: XI ZR 154/04) entschieden.
   Mehrmore »
Bundesgerichtshof zum kreditfinanzierten Erwerb von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds
Wann sind Ansprüche gegen die Bank eröffnet?
Von: @Matthias M. Möller-Meinecke <2006-04-26>
Darlehensverkauf an Hedgefonds: Besserer Schutz der Kreditnehmer
Von: @RA Möller-Meinecke <2008-06-27>
Der Deutsche Bundestag hat am 27.06.2008 einen besseren Schutz der Kreditnehmer vor unseriösen Finanzinvestoren beschlossen.    Mehrmore »
Fehlinformationen zum Kapitalmarkt
<2008-09-12>
In Musterverfahren soll geklärt werden, ob die CorealCredit Bank AG den Anlegern die Verletzung von Pflichten früherer Vorstände im Zusammenhang mit verlustreichen Zinsderivatgeschäften verschwiegen hat.    Mehrmore »
Genossenschaft: Nachschuss wenn nötig
<2008-11-03>
Mitglieder einer Genossenschaft wie Konsum, coop, Volksbank, Raiffeisen,TAZ, Sparda oder im Wohnungsbau haften für Defizite.   Mehrmore »
Deutsche Bank
<2009-02-17>
Interessenkonflikte sind von Vorstand bzw. Aufsichtsrat offenzulegen.    Mehrmore »
Untreue bei Risikokredit
Strafrechtliche Verantwortung eines Bankvorstandes
<2009-03-11>
Das Urteil wegen Untreue zu Lasten der Berlin-Hannoverschen Hypothekenbank AG ist rechtskräftig. Der BGH hat die Revision verworfen.   Mehrmore »
BGH: Beratungsverschulden der Bank
<2009-07-14>
Eine nicht im Einlagensicherungsfond abgesicherte Bank muß von Anlagen abraten, wenn Kunde ein besonderes Interesse an der Nominalsicherheit einer Geldanlage offenbart.   Mehrmore »
Fehlerhafte Anlageberatung
<2009-09-23>
Die rechtzeitige Einreichung eines Güteantrages hemmt die Verjährung eines Schadensersatzanspruchs.   Mehrmore »
Schätzgebühren der Bank
<2009-11-15>
In Darlehensverträgen mit Privatkunden ist eine Schätz- oder Besichtigungsgebühr unzulässig   Mehrmore »
Höherer Zins bei unkalkulierbarem Prämiensparvertrag
<2010-04-14>
Der Bundesgerichtshof gesteht Sparern bei unwirksamer Zinsänderungsklausel in einem Prämiensparvertrag den Referenzzins für langfristige Spareinlagen zu.    Mehrmore »
Provision leitet Bankberatung
<2010-07-08>
Kreditinstitute haben ihre Pflicht zur Auf­klä­rung über Rück­vergü­tun­gen bereits ab dem Jahr 1990 schuld­haft verletzt.   Mehrmore »
Barabfindung nach Squeeze-out der Minderheitsaktionäre
<2010-08-22>
Stichtag für den drei­monati­gen Refe­renz­zeit­raum ist grund­sätz­lich die Bekannt­gabe der Maß­nahme.   Mehrmore »
Anteils­er­werb an deut­scher Bank
<2010-10-06>
Wer darf Anteile an einer deut­schen Bank erwer­ben? Prüf­krite­rien der BaFin sind Zuver­lässig­keit, Trans­pa­renz des Firmen­ver­bun­des und seriöse Her­kunft der Geld­mittel.   Mehrmore »
Aus­kunfts­be­geh­ren zu Konto­unter­lagen
<2010-11-14>
Wie weit reicht Ver­schwie­gen­heits­pflicht des Rechts­an­waltes in Aus­übung seines Berufes?    Mehrmore »
"Schrottimmobilien"
<2011-02-06>
Der BGH hat Urteile zur arglistigen Täuschung mittels Objekt- und Finan­zierungs­ver­mitt­lungs­aufträgen im Zusammenhang mit der Finanzierung von "Schrott­immobilien" gefälllt.    Mehrmore »
Phishing beim Online-Banking
<2012-04-25>
Die Preisgabe von Transaktionsnummern (TAN) an Unbefugte ("Phishing") durch den Bankkunden verletzt die Sorgfaltspflicht.   Mehrmore »
Grundstückskauf von Bank
<2012-06-19>
Bei einem Grundstückskauf besteht keine Aufklärungs­pflicht der Bank über die im Kaufpreis einer Immobilie enthaltene Innen­provision. Dies hat der BGH entschieden.    Mehrmore »
Keine Gebühr für Kredit
<2012-08-21>
Eine Bearbeitungsgebühr von 2% für einen Privatkredit benachteiligt den Kunden entgegen dem Gebot von Treu und Glauben unangemessen.   Mehrmore »
Selbst­titu­lie­rungs­recht ver­fas­sungs­wid­rig
<2013-01-19>
Ende der Selbst­be­die­nung vor der Zwangs­voll­streckung durch die Lan­des­ban­ken   Mehrmore »
Banken erleichtern Kontowechsel
<2008-12-07>
Die EU-Kommission hat die vom Komitee der europäischen Bankenindustrie (EBIC) neu festgelegten Bankregelungen beim Kontowechsel begrüßt.   Mehrmore »
Lastschriftverfahren
<2009-11-29>
Grenzüberschreitend kann jetzt im gesamten Euro-Raum das Lastschriftverfahren genutzt werden.   Mehrmore »
Indexzertifikate - welche Finanzgeschäfte unterliegen der Bankenaufsicht?
Von: @RA Möller-Meinecke <2008-05-12>
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Tätigkeit einer Aktiengesellschaft, die Indexzertifikate ausgibt, als erlaubnispflichtiges Bankgeschäft eingestuft.   Mehrmore »
Täuschung durch "Scheck" - Bank haftet bei Imitat
<2008-10-29>
Eine Bank muß bei Verdachtsmomenten prüfen, wie ein ordnungsgemäßer Scheck einer ausländischen Bank bezeichnet ist und welche Bestandteile er aufweisen muss.   Mehrmore »
Sparbuch behält Beweiskraft
<2008-09-15>
Legt ein Bankkunde ein Sparbuch mit einem Guthaben vor, bei dem die letzte Eintragung Jahrzehnte zurück liegt, so muss die Bank beweisen, dass sie das Guthaben ausgezahlt hat.   Mehrmore »
Gebühr für Darlehenskonto unwirksam
<2011-06-08>
Die Bank darf für die Führung eines Darlehenskontos keine monatlichen Gebühren berechnen.   Mehrmore »
Haftungsregeln bei missbräuchlicher Abhebung von Bargeld an Geldautomaten
<2011-12-02>
Der Bundesgerichtshofs hat im Urteil vom 29. November 2011 die Grundsätze für eine Haftung des Karten­inhabers bei miss­bräuch­lichen Abhebungen von Bargeld an Geld­automaten mit Karte und Geheimzahl fortentwickelt.    Mehrmore »
Reduzieren Sie das Entgelt für Ihr Geschäftsgirokonto
<2015-07-29>
BGH: Entgelt für Barverfügung und Rückbuchung unwirksam
Rückforderungsanspruch für Bankkunden
   Mehrmore »
Abweichungen einer Bank von der Muster­widerrufs­belehrung
<2016-09-29>
Keine Verwirkung und kein Rechtsmissbrauch des Widerrufs eines Immobilienkredits aus rein wirtschaftlichen Beweggründen! Keine Gesinnungsprüfung!   Mehrmore »
Bankgebühren für Darlehenskonten
Das Verlangen von Bankgebühren für das Führen von Darlehenskonten auf der Grundlage von Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank ist unzulässig.   Mehrmore »
An alle Kreditnehmer: Einseitige Erhöhung von Bankgebühren und -zinsen unzulässig
Der BGH hob in einer Entscheidung vom 22. April 2009 (Az XI ZR 55/08 und 78/08) eine AGB-Klausel der Sparkassen als unwirksam auf, wonach Banken Gebühren und Zinsen im billigen Ermessen einseitig erheben dürfen, soweit nichts anderes vereinbart sei.   Mehrmore »
Rückabwicklung eines Grundstückskaufvertrages
Wie sind die Nutzungsvorteile des Käufers zu berücksichtigen?
Von: @Matthias M. Möller-Meinecke <2006-04-26>
Schallschutz:
Kenntnis vom Verkehrslärm beim Erwerb schließt Entschädigungsanspruch gegen Verkehrsträger nicht aus
Wie ist dem Argument zu begegnen, im Kaufpreis sei der Schaden schon einkalkuliert gewesen?
Von: @RA Matthias Möller-Meinecke <2003-08-04>
Entlang von Verkehrs-Trassen und im Umfeld von Flughäfen wechseln Immobilien ihre Besitzer. Verliert der Käufer durch die Kenntnis von der Lärmbelastung einen Entschädigungsanspruch gegenüber dem Verkehrsträger? Inhaber des Anspruchs auf Entschädigung für Schallschutzmaßnahmen ist nach der Entscheidung des BGH der jeweils aktuelle Eigentümer des betroffenen (Haus-) Grundstückes, der die Schallschutzmaßnahmen vornimmt; dies kann auch derjenige sein, der den betroffenen Grundbesitz zu einem Zeitpunkt - auch im Wege der Zwangsversteigerung - erworben hat, zu dem die (sonstigen) gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen bereits gegeben waren.   Mehrmore »
Unwirksamer Beitritt zu Immobilienfonds?
Indiz für Änderung der BGH Rechtsprechung zur fehlerhaften Gesellschaft
<2008-05-12>
Der Bundesgerichtshof hat den Europäischen Gerichtshof zur Klärung der Frage angerufen, welchen Schutz ein seinen Gesellschaftsbeitritt in einem Haustürgeschäft Widerrufender genießt.    Mehrmore »
Wertgutachten - Haftung des Architekten
<2008-09-26>
Auch für eine fehlerhafte Verkehrswertschätzung haftet ein Architekt im Gegensatz zu einem qualifizierten Sachverständigen nur, wenn ihm zumindest ein qualifiziertes Verschulden angelastet werden kann.    Mehrmore »
Erbschaftsteuerrecht derzeit verfassungswidrig
aber Fortgeltung bis zur Neuregelung
<2007-01-31>
Die Erhebung der Erbschaftsteuer mit einheitlichen Steuersätzen auf den Wert des Erwerbs ist nach der am 31. Januar 2007 verkündeten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 mit dem Grundgesetz unvereinbar.   Mehrmore »
Fertighauskäufer müssen Sicherheiten stellen
<2010-10-17>
Kunden, die ein Fertighaus erwerben möchten, müssen vor Baubeginn eine Bankbürgschaft in voller Höhe des Kaufpreises stellen.    Mehrmore »
Hauskäufer sollten nach Baugenehmigungen fragen
<2011-02-03>
Wer ein Haus kauft und den Verdacht hegt, ein Teil der Immobilie könnte ohne Genehmigung errichtet worden sein, der sollte das Problem unbedingt vor Vertragsabschluss klären.   Mehrmore »
Gebot der Modernisierung oder Instandsetzung
<2011-02-09>
Das Baugesetzbuch eröffnet Lösungen für städtebauliche Mißstände.   Mehrmore »
Zustimmungspflicht der Wohnungseigentümer
<2011-02-10>
Darf ein Wohnungs­eigentümer sein Wohnungs­eigentum nur mit Zustimmung der anderen Wohnungs­eigentümer verkaufen, kann er eine Verweigerung der Zustimmung durch Schenkung umgehen.    Mehrmore »
Namensrechte an Immobilie
<2011-10-06>
Mit dem Erwerb eines Grundstücks kann das Recht verbunden sein, das Namensrecht des früheren Eigentümers auszuüben.   Mehrmore »
Vorsicht bei Flucht in die Sachwerte – Baukosten im Blick behalten
<2012-11-18>
Die Rendite einer Investition in Immobilien hängt vor allem von den Baukosten ab.   Mehrmore »
Bewer­tung des Pla­nungs­pro­jek­tes: „Über­ho­lungs­gleis“ in Oestrich-Winkel
<2012-11-27>
Unterlagen zum Vortrag von RA Möller-Meinecke am 26. Nov. 2012   Mehrmore »
Matthias M. Möller-Meinecke
Rechtsanwalt, Fachanwalt für VerwaltungsrechtGerman lawyer, certified specialist for administrative law
Keine Werbungskosten für die Einbauküche, sondern nur Abschreibung über zehn Jahre
<2017-03-23>
Eine Küche gehört zu den typischen Investitionen von Vermietern. Demnach sind die Ausgaben für die komplette Erneuerung einer Einbauküche – inklusive Spüle, Herd, Einbaumöbel und Elektrogeräte – in einem vermieteten Immobilienobjekt nicht sofort als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abzugsfähig. Vielmehr müssen sie über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben werden (BFH, Urteil vom 13.03.2017, Az.: IX R 14/15).    Mehrmore »
Widerruf eines Online-Kaufs einer Rechtsanwältin
Vermutung der Verbraucher­eigenschaft
<2017-03-24>
Es ist auch bei einem Unternehmer oder Freiberufler eine Verbrauchereigenschaft zu vermuten, außer der Vertragspartner (Verkäufer) kann eindeutig und zweifelsfrei erkennen, dass die Person in Verfolgung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt (BGH, Urteil vom 30. September 2009 - VIII ZR 7/09)   Mehrmore »
Eine mit Holzbock befallene Immobilie und der unwissende Makler
<2017-03-23>
Beauftragt der Verkäufer einen Makler mit den Vertrags­verhandlungen, ist es ihm als eigenes Verschulden gegenüber dem Käufer anzurechnen (§ 166 BGB), wenn er den Makler nicht über die Mängel informiert, die dem Käufer zu offenbaren sind. BGH, Urt. v. 14. Mai 2004 - V ZR 120/03   Mehrmore »
Sparen Sie an Immo­bilien­kredit­zinsen durch Wider­ruf von alten Immo­bilien­darlehen
Seit Beginn des Jahres 2002 ent­halten Kredit­verträge, also auch Immo­bilien­kredit­verträge der Banken mit Privat­personen Wider­rufs­beleh­rungen. Danach kann der Kredit­vertrag inner­halb von 14 Tagen widerrufen werden.   Mehrmore »
Ungerechte Bankgebühren
Banken verlangten zu Unrecht Bankgebühren für Verbraucherkredite; Holen Sie sich die von den Banken erhobenen Bearbeitungsgebühren zurück!   Mehrmore »
Bauherrenmodelle
Kreditgeber sind trotz Vorliegen unwirksamer Vollmachten zumeist schutzwürdiger als Kreditnehmer
<2009-10-13>
Obwohl die Bauherrenmodelle aus den achtziger Jahren stammen, war der BGH erst in jüngster Zeit mit diesem Thema erneut beschäftigt.    Mehrmore »
Kautionszahlung eines Unternehmens für seine inhaftierten Führungskräfte
<2016-04-15>
Wie kann ein Unternehmen seiner inhaftierten Führungskraft möglichst risikolos ein Darlehen zur Hinterlegung einer Kaution bei Gericht gewähren, um deren zügige Freilassung aus der Untersuchungshaft zu erreichen?   Mehrmore »
Recht auf Widerruf von Immobiliendarlehen
<2017-03-13>
Wird ein Immobilien-Kreditnehmer über den Fristbeginn der Widerrufs­belehrung im Unklaren gelassen, so kann er wegen einer mangels Deutlichkeit der Widerrufs­belehrung unwirksamen Widerrufs­belehrung in aller Regel noch rechtzeitig widerrufen.   Mehrmore »
Steuerberatungsmandate mit Schutzwirkung für Dritte
<2016-04-19>
Die Haftungsrisiken werden von Steuerberatern im Rahmen von Steuergestaltungen häufig unterschätzt. So manche Mandatsverträge entfalten Schutzwirkung zugunsten Dritter, an die der Steuerberater bei der Mandatsannahme nicht gedacht hat.   Mehrmore »
Arbeitsrecht
Vorsicht für Verleih- und Entleih­unternehmen!
Strengere Regeln bei Arbeitnehmer­überlassung
<2017-02-22>
Die Bundesregierung hat mit Wirkung zum 1. April 2017 das Arbeitnehmer­überlassungs­gesetz maßgeblich geändert. Überlassung nur noch 18 Monate bei gleicher Vergütung unter Mitwirkung des Betriebsrates.   Mehrmore »
Gewerbemietvertrag: lange Bindung
Untervermietung als Rettungsanker
<2008-09-23>
Bei einem langfristigen Gewerberaummietvertrages besteht kein Kündigungsrecht bei schwerer Erkrankung oder Tod.   Mehrmore »
Rechtsschutzversicherung muss Deckungszusage geben
<2013-05-09>
Mit der Rechtsschutzversicherung jetzt auch gegen Lehmann, Commerzbank-Fonds und andere problematische Kapitalanlagen vorgehen   Mehrmore »
Das neue Anti-Korruptionsgesetz für das Gesundheitswesen
<2016-07-19>
Die Bestechung von Ärzten ist kein Kavaliersdelikt mehr   Mehrmore »

Bildrechte zu den in diese Datei eingebundenen Bild-Dateien:

Hinweise:
1. Die Bilder sind in der Reihenfolge ihres ersten Auftretens (im Quelltext dieser Seite) angeordnet.
2. Beim Anklicken eines der nachfolgenden Bezeichnungen, wird das zugehörige Bild angezeigt.
3, Die Bildrechte-Liste wird normalerweise nicht mitgedruckt,
4. Bildname und Rechteinhaber sind jeweils im Dateinamen des Bildes enthalten.

1× space: © [intern],
1× Edificia Rechtsanwaelte Frankfurt Logo 1line-2015: © [intern],
1× Edificia Rechtsanwaelte 1line Logo 2017: © [intern],
1× Bafin: © kamasigns - www.Fotolia.com,
13× Konto: © Lars Koch / www.fotolia.de,
1× BGH-II-XI: © 1u1,
1× Zwangsversteigerung: © pio,
1× RegGewinn1: © pio,
1× Hausfassade: © dianah / www.fotolia.de,
1× DeutscheBanktuerme: © kameramann / www.fotolia.de,
1× Stress: © Cmon / www.fotolia.de,
3× Gelduebergabe: © unpict / www.fotolia.de,
1× Anweisung: © Kaarsten / www.fotolia.de,
1× Dollars: © Ozgur Artug / www.fotolia.de,
1× Verschluesselung: © L.S. / www.fotolia.de,
1× 5Prozent: © pixeltrap / www.fotolia.de,
1× BVerfG: © Klaus Eppele / www.fotolia.de,
1× Aktiencharts: © pio,
1× Scheckbild1: © mmm,
1× Sparbuch: © Claudia Hautumm PIXELIO,
1× Geldautomat: © Imaginis / www.fotolia.de,
1× Widerruf: © kwarner - www.Fotolia.com,
1× Abrechnungt: © pmphoto / www.fotolia.de,
1× Geldscheine2: © RainerSturm PIXELIO,
1× Haus: © VB,
1× Verkehrslaerm: © [intern],
1× Immobilienfonds: © pio,
1× Kompetenz: © Gerd Altmann PIXELIO,
1× UeberweisungFA: © pq,
1× Fertighaus: © Mixage / www.fotolia.de,
1× Bebauungsplan: © tiratore / www.fotolia.de,
1× Sanierung: © mj-foto / www.fotolia.de,
1× Paket: © mipan / www.fotolia.de,
1× Landgut: © LianeM / www.fotolia.de,
1× Baupreis: © Teamarbeit / www.fotolia.de,
1× BahnfahrtenZunahme: © [intern],
1× Moeller-Meinecke: © Ludwig,
1× Einbaukueche: © Alterfalter - www.Fotolia.com,
1× Onlinekauf: © WoGi - www.Fotolia.com,
1× Holzbock: © blattwerkstatt - www.Fotolia.com,
1× Kreditantrag stadtratte - www: © Fotolia.com,
1× HandschellenUndGeld: © aruba2000 /Fotolia.com,
1× Widerrufsrecht: © XtravaganT - www.Fotolia.com,
1× TaxAdvice: © gustavofrazao /Fotolia.com,
1× Leiharbeit: © fotodo - www.Fotolia.com,
1× Mietvertrag: © Sammy PIXELIO,
1× Versichert: © T.Michel - www.Fotolia.com,
1× ArztKorruption: © Bits and Splits /Fotolia.com,