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Medienspiegel:
Teurer Lärm
<2014-07-16>
Lärm ist ein Umweltgift mit jährlich 3000 Todesopfern und Kosten von 9 Milliarden € allein für den Straßenlärm in Deutschland. Die Sendung »Teurer Lärm« der Redaktion Makro untersucht die Wirkungen des Lärms zulasten von Gesundheit und Volkswirtschaft und zeigt wirtschaftlich zumutbare Möglichkeiten der Abhilfe wie etwa niedrige Lärmschutzwände entlang der Eisenbahntrassen auf.

Lärm ist die am meisten unterschätzte Umweltgefahr. Denn Lärm macht krank, das ist erwiesen. Und Lärm ist teuer. Seine Folgen belasten das Gesundheitswesen, mindern den Wert von Immobilien und führen zu Einbußen beim Tourismus.

Im Rhein können wir heute wieder schwimmen und die BASF gibt es immer noch. Das heißt: Am Umweltschutz ist die chemische Industrie in Deutschland nicht zugrunde gegangen. Und so müssen wir auch für den Lärm eine Lösung finden, die Wirtschaftswachstum und Umweltschutz unter einen Hut bringt. Das ist dringend notwendig, denn Lärm gilt als Umweltgift Nummer 1. Jährlich sterben rund 3.000 Menschen am Lärm und seinen Folgen. Denn Lärm ruft Schlafstörungen und Herz-Kreislauferkrankungen hervor; bei Kindern sogar zusätzlich Entwicklungsverzögerungen bis hin zu Sprachstörungen.


Autor: Matthias Möller-Meinecke, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Bahnlärm Lärmwirkungs-Forschung

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